Die Bibliotheken und Archive Leipzigs
Die Leipziger Tradition des Verlags- und Buchwesens setzt sich in den zahlreichen allgemeinen und spezialisierten Bibliotheken der Stadt fort. So zeichnen sich die Leipziger Städtischen Bibliotheken als Zentren der Leseförderung, der Kommunikation und der Informationsbeschaffung für die Öffentlichkeit aus. Dies schließt sowohl eine umfassende Belletristik als auch Fachliteratur mit ein.
In der Deutschen Nationalbibliothek, ehemals die Deutsche Bücherei, werden seit Januar 1913 alle deutschsprachigen Publikationen im In- wie Ausland gesammelt.
Einer der ältesten Universitätsbibliotheken ist die Leipziger Universitätsbibliothek, deren Gründerjahre bis in das Jahr 1543 zurückverfolgt werden können. Nach ihrer fast vollständigen Zerstörung im Zweiten Weltkrieg lag lange Zeit der Großteil des Gebäudes in Ruinen, die Zeugnis ihres Schicksals waren. Heute ist die Bibliotheca Albertina wieder in Betrieb und dient als Hauptbibliothek, geisteswissenschaftliche Zentralbibliothek und Archivbibliothek der Universität Leipzig.
Die erste allgemein zugängliche Zentralbücherei für Blinde in Leipzig fand seine Gründung 1894 und war damit eine großer Schritt für die Förderung der Bildung für Blinde. Weitere bedeutende Einrichtungen der Stadt sind die Frauenbibliothek MONAliesA, die Umweltbibliothek Leipzig und die Geographische Zentralbibliothek.
